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Modellbau - Suchen Sie Fernsteuerungen für Flugmodelle? Der Motorflug findet immer mehr begeisterte Anhänger, die das Hobby Modellbau weiterleben lassen. Auch der Elektroflug verbreitet sich zu einem weit verbreiteten Zeitvertreib.

Modellbau hört sich in seiner reinen Definition nicht gerade berauschend an, denn Modellbau ist nichts anderes „als das Herstellen dreidimensionaler Nachbildungen von Objekten gleich welcher Art“ – von der Begeisterung beim Erschaffen solch eines Miniaturmodells ist zumindest hier noch nichts zu hören.

Doch gerade diese macht den Modellbau aus, zudem Modellbauer auf die verschiedensten Objekte zum Nachbau setzen können. Sicher, speziell als (kleiner) Junge – irgendwie scheinen mehr Männer als Frauen diesem Hobby nachzugehen – hat jeder von uns einmal irgendeinen Modellbau hergestellt. Meist waren es in unserer Kindheit Flugzeugmodelle, egal ob Kampfjet oder einen der großen Jumbos. Und bei machen von uns hat sich dieses Hobby über die Kindheit hinaus gerettet, weil es für den einen oder anderen einfach zu faszinierend war.

Dabei müssen es nicht immer Flugzeuge sein, die einen Modellbauer begeistern. Auch Autos, etwa Rennwagen aus der Formel 1, der DTM oder Sportwagen sind beliebt. Andere Ideen gehen sogar noch weiter, beispielsweise wenn Architekten ihre Planungen statt auf bloßem Papier in einem 3D-Modell präsentieren – inklusive „Feinheiten“ wie Bäumen oder Bänken.

Was aber den Modellbau erst ausmacht, ist der Maßstab. Denn wer etwas nachbauen will, auch wenn es nur in der Miniversion ist, will etwas ganz konkret zeigen. Bei Autos oder Flugzeugbaukästen etwa wird daher auch immer der Maßstab angegeben und dieser passt im Größenverhältnis exakt zur Originalgröße – hier wird auf den Millimeter genau gerechnet.

Heute im „modernen“ Modellbau lassen sich gar Flugzeuge, Helikopter, Schiffe oder Autos nachbauen, welche sogar einen Motor besitzen und tatsächlich fahren, schwimmen oder fliegen können. Speziell im Flugzeug-Modellbau gibt es heute ganze Bausätze zu erwerben, die mit einem kleinen Benzinmotor das fertige Modell in die Lüfte abheben lassen – inklusive der nötigen Fernsteuerung. Das wiederum erfordert natürlich genaueste Arbeit, Pfusch bedeutet sprichwörtlich den Absturz und billig sind solche Modellbausätze nicht gerade.

Es gibt sogar Tüftler, welche ihre Modelle in kompletter Eigenregie – und sogar größer als handelsübliche Bausätze – erstellen. Selbst Meisterschaften werden für solche Modelle ausgetragen, um die Flugfähigkeit zu präsentieren. Allerdings kosten gerade solche Eigenbau-Modelle eine Menge Geld und erfordern neben der Leidenschaft auch das nötige handwerkliche Geschick. Denn erstens steckt eine Menge Arbeit in solchen Eigenkreationen, die zudem exakt berechnet sein müssen, um wirklich flugfähig zu sein, und zweitens benötigt es schon Kenntnisse über Werkzeuge und Werkstoffe.

Leichter hingegen geht es allerdings auch, eben mit fertigen Modellbausätzen aus dem Handel – welche dann allerdings keine Unikate sind und tausendfach produziert werden. Dafür sind solche Modelle billiger und im Grunde schon „fertig“, sie müssen nur noch zusammengebastelt werden, was ein Bauplan relativ einfach macht. Manche Verlage bieten sogar Bausätze, in welchen etwa das ehemalige deutsche Schlachtschiff Bismarck nachgebaut werden konnte. Jeden Monat gab es neue (Bau)Teile und zudem Wissenswertes über das Schiff…

 

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